Rechtsanwalt Nessler bei DOSB-Versammlung

DOSB-Mitgliederversammlung 2013 in Wiesbaden


Rechtsanwalt Patrick R. Nessler war auch dieses Jahr einer der Delegierten bei der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen SportBundes (DOSB). Für den Deutschen Betriebssportverband (DBSV), dessen Generalsekretär er ist, nahm er an den Beratungen und Beschlussfassung wichtiger Sportthemen teil.

Die Versammlung beschloss mit überwältigender Mehrheit bei 13 Gegenstimmen und zwei Enthaltungen den gemeinsamen Anti-Doping-Antrag von DOSB-Präsidium und dem Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB). Der Antrag erklärt die Bereitschaft des Sports, seinen Beitrag zur Finanzierung der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) von zwei Millionen Euro für das kommende Jahr „deutlich zu erhöhen“. Er begrüßt die im November beschlossene Verschärfung des WADA-Codes ab 2015. Er spricht sich für weitergehende strafrechtliche Regelungen einschließlich der Kronzeugenregelung und der Bündelung der einschlägigen Bestimmungen im Arzneimittelgesetz zu einem Anti-Doping-Gesetz aus. Und schließlich setzt er sich für den Straftatbestand „Dopingbetrug“ ein, ist aber gegen eine Besitzstrafbarkeit. „Das ist ein deutliches Signal“, sagte Michael Vesper, Generaldirektor des DOSB: „Es zeigt, der Sport schöpft alle Möglichkeiten aus, die rechtlich tragbar sind und die Sportgerichtsbarkeit des Sports nicht aushebeln.“

Die Versammlung wählte aber auch mit 94,6 Prozent der abgegebenen 459 Stimmen Alfons Hörmann zum Nachfolger des DOSB-Gründungspräsidenten Dr. Thomas Bach. Dr. Bach war zuvor von den Delegierten auf Vorschlag des Präsidiums einstimmig zum Ehrenpräsidenten gewählt worden.

Außerdem verabschiedete die Mitgliederversammlung als Grundlage der Förderung des Leistungssports in Deutschland ein neues Stützpunktkonzept, ein „Nachwuchsleistungssportkonzept 2020“, eine neue Fördersystematik für den Nichtolympischen Spitzensport und ein Berechnungsmodell für die Olympiastützpunkte.

Impressionen von der Versammlung: