Vorsicht bei Verfallklauseln in Arbeitsverträgen


In vielen Arbeitsverträgen mit Sportlern, Trainern, Übungsleitern, Chorleitern u.s.w., aber auch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Verwaltungsbereich der Vereine und Verbände, ist vereinbart, dass Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis nur innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nach ihrer Entstehung oder eines bestimmten Zeitraumes nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses geltend gemacht werden können.

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden (Urt. v. 18.09.2018, Az. 9 AZR 162/18), dass wenn eine Verfallklausel inhaltlich und sprachlich alle Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis und solche, die mit dem Arbeitsverhältnis in Verbindung stehen, erfasst, ohne zwischen dem Mindestlohnanspruch und sonstigen Ansprüchen zu differenzieren, die gesamte Verfallklausel unwirksam ist.

Warum das BAG so entschieden hat und was das für die Vereine und Verbände bedeutet, erläutere ich in meinem neu veröffentlichten Fachbeitrag. Diesen finden Sie hier. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen!